Debatte: Leistungsschutzrecht
für Verlage – das geht jeden an
5. Februar 2011 Das Bundesjustizministerium befasst sich aktuell mit einem Leistungsschutzrecht für Verlage. Die Verlage sehen in einem solchen Recht die Möglichkeit, vor allem im Web neue Erlösquellen sprudeln zu lassen. Die Gegner befürchten im Extremfall ein drastisch eingeschränktes Zitierrecht und die Regulierung des Sprachgebrauchs. Faktisch könnte ein gesetzlich fundiertes Leistungsschutzrecht, abhängig von der konkreten Ausgestaltung, tatsächlich ein gravierender Einschnitt für die öffentliche Kommunikation in Deutschland sein. In der Öffentlichkeit wird diese Debatte kaum wahrgenommen, obschon sie grundsätzliche und weitreichende Wirkungen auf den freien Informationsfluss entfalten kann. Die Initiative gegen ein Leistungsschutzrecht (IGEL) bietet einen sachlichen Überblick über die Argumente der Pro- und der Contra-Seite.









