Die Never-E(n)dding-Webseite:
Schreiben, malen und kritzeln ohne Ende
10. März 2011 
Ok, das hier geht zwar voll auf mein Churnalism-Konto, es muss aber sein, denn der Originaltextservice weist gerade auf ein interessantes Beispiel für entgrenzte Web-Seiten hin:
edding präsentiert unbegrenzte Live-Zeichenfläche im Netz
Was passiert, wenn acht virtuelle edding Marker und zehntausende Hobby- und Profikünstler auf eine unbegrenzte Zeichenfläche treffen, das ist derzeit im Internet unter www.wall-of-fame.com zu bestaunen. Von der persönlichen Krakelei bis hin zu regelrechten Kunstwerken: Bereits in der ersten Woche haben sich Menschen aus über 72 Nationen hier verewigt und damit die 50-jährige Erfolgsgeschichte von edding weitergezeichnet. Innerhalb kürzester Zeit ist so ein faszinierendes Gemeinschaftswerk entstanden, das sich ständig verändert.
Wer zuerst kommt, malt zuerst: Sind die acht virtuellen Marker besetzt, kann zugeschaut, kommentiert, entdeckt und über soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter geteilt werden. Nicht möglich ist hingegen einmal gezeichnete Werke zu löschen. Denn wie im wahren Leben, gilt auch im Netz: edding Permanentmarker sind langlebig.
Akademisch betrachtet zeigt sich in dieser Never-E(n)dding-Webpage der weboriginäre Freiheitsgrad faktischer Entgrenzung des Darstellungsraumes in prototypischem Exempel. Etwas zeitgenössisch-prosaischer ließe sich auch formulieren: Coole Klo-Wand. Und echt green, so ganz ohne toten Baum.









