Im Bücherschrank:
Klapp! Mich! Auf!

Pop-up-Bücher sind wahrscheinlich die beste Medienerfindung überhaupt und trotzdem weiß niemand wirklich genau zu sagen, wer sie in die Welt erhoben hat. Nicht nur bei Wikipedia ist nachzulesen, dass die ersten lebendigen Bücher im 13. Jahrhundert ihre papierenen Aufbauten in die Höhe gereckt haben sollen.

Trifft das zu, dann hat es tatsächlich etwa 800 Jahre gebraucht, bis erstmals auch das Alphabet höchstselbst aus der zweiten in die dritte Dimension springen durfte. Bislang war dies nur süßen Tieren, sehenswerten Kunstwerken, berühmten Bauten oder beliebten Märchenfiguren vorbehalten, der Buchstabensalat drumherum erschien des Aufklappaufwands wohl nicht würdig zu sein.

Um so mehr muss es alle Freunde des geschriebenen Wortes erfreuen, dass dieser einzig verbliebene Makel in der Geschichte der Pop-up-Bücher endlich aus den Annalen der Gattung getilgt ist – mit diesem Exemplar unter dem Titel ABC3D: