Quakebook: Bloggercrowd kuratiert die Erlebnisse japanischer Erdbebenopfer

1. Mai 2011


Es startete als Twitter-Aufruf, Augenzeugenberichte über die japanische Erdbebenkatastrophe einzusenden. Aus den eingereichten Texten wurde dann in Windeseile ein E-Book. Und jetzt ist es ein Buch aus Papier und Druckertinte: Im Quakebook ist eine Auswahl ganz persönlicher Erlebnisse und Geschichten japanischer Erdbebenbetroffener versammelt, ergänzt durch Texte von Prominenten, initiiert und kuratiert von einem britischen Blogger unter dem Pseudonym Our Man in Abiko.

Ziel des Crowdsourcing-Projekts: Spenden sammeln für die japanischen Erdbebenopfer. Der Erlös aus dem Buchverkauf soll komplett an das japanische Rote Kreuz überwiesen werden, versprechen die Projektmacher.

Das gedruckte Buch trägt den Titel: “2:46 – Aftershocks: Stories from the Japan Earthquake« – vermutlich das erste Crowdsourcing-Zeugnis der japanischen Katastrophe auf die Gutenberg-Art. Mehr dazu im Video:

Weiterführende Links:

Quakebook.org

publiziert in Die Bunte Seite
S. 1 v. 11
 



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