29. September 2011
Liebe Leserinnen und Leser,
die Ergebnispräsentation zur Eyetracking-Studie “Da kann man die Leser fast abschaffen – Junge Leser und Zeitungs-Apps” ist jetzt online.
Hier die heute veröffentlichte Pressemitteilung der FH Hannover:
Das braucht die optimal gestaltete Zeitungs-App
Ob Frankfurter Rundschau, Die Zeit oder Rheinische Post – Konzepte für Printmedien-Apps gibt es viele. Welches Konzept aber ist wirklich nutzerfreundlich? Eine Eyetracking-Studie der FHH hat darauf jetzt eine Antwort gefunden.
Die optimale Printmedien-App verzichtet auf eine Navigationsleiste am unteren Bildschirmrand, sie beschränkt die Funktionen in der oberen Navigationsleiste auf das unbedingt Notwendige, sie hat ein vollständiges Inhaltsverzeichnis, sie bietet ihren Nutzern neben Texten – wohldosiert – auch Videos und Bildergalerien sowie interaktive Grafiken; die Artikelseiten sind einspaltig, haben eine Länge von nicht mehr als 4500 Zeichen, sie starten mit großformatigen Aufmacherfotos und die Zeilen haben eine Breite zwischen 74 und 96 Zeichen.
Auf diese Kurzformel lassen sich die Ergebnisse aus der aktuellen Eyetracking-Studie von Prof. Stefan Heijnk bringen, die ab sofort auf der Website der FHH unter www.fh-hannover.de heruntergeladen werden kann. Titel der Studie: „Da kann man die Zeitung fast abschaffen – Junge Leser und Zeitungs-Apps“.
Eine interaktive Kurzfassung der Studienergebnisse finden Sie zusätzlich auf www.prezi.com.
In der Eyetracking-Studie wurde per Blickaufzeichnungsverfahren beobachtet, wie junge Leser in der Altersgruppe von 19 bis 29 Jahren zeitungsgebundene Applikationen auf Tablet-Rechnern benutzen. Getestet wurde mit den Zeitungs-Apps von Frankfurter Rundschau, Hamburger Abendblatt und Hannoversche Allgemeine sowie mit der App der Tagesschau.
Die Studie wurde durchgeführt im Rahmen des E-CLIC-Forschungsprogramms der Europäischen Union.
Ansprechpartner an der FHH ist Prof. Stefan Heijnk,
E-Mail: stefan.heijnk@fh-hannover.de
