Junge Leser: Genau dies ist die Herausforderung für die Zeitungsverlage

15. Oktober 2011

Beim Webstöbern bin ich auf einen O-Ton von Felix Rohrbeck gestoßen, Journalist und Co-Autor des Buches “Journalismus nach der Krise. Aufbruch oder Ausverkauf” (herausgegeben zusammen mit Anne Kunze). Der Band versammelt Gespräche mit Branchenkennern von Kai Diekmann bis zu Giovanni di Lorenzo, von Mercedes Bunz bis zu Thierry Chervel.

In einem Interview auf der Buchmesse (im Oktober 2010) stellt Buchverleger Herbert von Halem die folgende Frage an Rohrbeck:

“Journalisten sprechen untereinander viel über die Krise des Journalismus. Und während sie das tun, fordern sie häufig, dass die Leser mit Hilfe des Internets einbezogen werden sollen – was meist aber nicht geschieht. Der Leser hat also gar keine Stimme in dieser Diskussion über die Zukunft des Journalismus. Und deshalb war ich sehr froh, dass ich in Ihrem Buch die Stimme der jungen Fotografin Katalina Tesch gehört habe. Sie haben sie gefragt: Was muss eine Zeitung oder Zeitschrift haben, damit Du sie kaufst? Und sie antwortet: ‘Etwas, was das Internet nicht hat. Aber ich glaube, da gibt es nichts.’ Die Frage an Sie ist jetzt: Was ist aus Ihrer Sicht zu tun, damit die Zeitung am Ende ihre Leser – online und offline – wieder erreicht?”

Hören und sehen Sie hier die Antwort von Felix Rohrbeck:

Weiterführende Links:

Leseprobe: Einleitung des Buches “Journalismus nach der Krise.”

publiziert in Medienmarkt
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