Zeitung für Kinder: Mehr als nur Kinderkram?

15. November 2011

Den Zeitungen schwinden die Leser. Und besonders schnell schwinden sie ihnen in den jungen Altersgruppen. Viele Zeitungsverlage haben das verstanden und intensivieren ihr Angebot für Kinder – von der Schweriner Volkszeitung übers Mindener Tageblatt bis zu den Stuttgarter Nachrichten. Ein Lagebericht. Mit Empfehlungen. mehr

Deutscher Reporter-Preis: Das sind die nominierten Web-Reportagen

14. November 2011


42 Vorjuroren aus über 30 Redaktionen haben in den letzten vier Wochen intensiv gelesen und diskutiert und herausragende Reportage-Arbeiten aus dem vergangenen Jahr nominiert, die die Hauptjury nun bis zum 5. Dezember liest und bewertet. Noch drei Wochen – dann werden in Berlin die Sieger gekürt.

Die Juroren sind in diesem Jahr: die Journalisten Michael Ebert, Ullrich Fichtner, Axel Hacke, Marcus Jauer, Hania Luczak, Evelyn Roll, Sabine Rückert, die Autoren Manfred Bissinger, Kathrin Passig, Jörg Thadeusz, die Verleger Michael Krüger, Antje Kunstmann, Helge Malchow, die Fotografin Herlinde Koelbl und der TV-Journalist Claus Kleber.

Dies sind die Nominierten in der Kategorie Webreportage:

Lela Ahmadzai/2470media:
Die ersten auf dem Platz

Fabian Biasio/Jackie Blackwood/Michael Hagedorn:
Wir jungen Leute

David Eniskat/Mike Wolff:
Nahaufnahme Berlin – Der Optiker

Andreas Geipel/Shooresh Fezoni/Franz Sickinger:
Die Bierbrauer aus Quilmes

Roman Hagenbrock/Eva Schulz:
Waidmanns Heil

Holger Jacoby/Jörg Volland/Rupert Warren:
Innere Saiten

Anna Jockisch:
Dügün heißt Hochzeit

Jannis Keil/Kay Meseberg/Plutonia Plarre/2470media:
Berlin Folgen – Der Obdachlose

Uwe H. Martin:
Texas Blues

Jörn Neumann/Ismene Poulakos/Hannah Schneider:
Summerjam – Ein Gefühl namens Festival

P.S.: Der Blog-Autor ist Mitglied der Vorjury.

Cinemetrics: Frederic Brodbeck nimmt Fingerabdrücke von Kinofilmen

14. November 2011


Cinemetrics nennt Frederic Brodbeck seine selbstgeschaffene Visualisierungstechnik, mit der er animierte Fingerabdrücke von Kinofilmen erstellt.

Die Einzelbilder eines Films werden dazu als Scheiben in ein Kreisdiagramm gestellt und das Kreisdiagramm zeigt dann wiederum typische Eigenschaften des Films, zum Beispiel sein Farbspektrum, die Sprechwortlastigkeit oder die Actiondynamik.

Wozu das gut sein soll? Brodbeck sagt dazu:

This is especially interesting when putting two or more movies side by side and to be able to immediately see the similarities and / or differences:

original vs. remake
movies of the same genre / series
different epochs of film-making
all movies by one director

Not only cinema enthusiasts and people doing film studies might benefit, but also for regular people an alternative way of looking at movies could provide an interesting new way of choosing movies based on formal criteria. For instance: “I don’t want to see the dark one with lots of motion, that colorful one with the great amount of spoken words looks much more interesting to me.”

Das Video zeigt, wie das aussieht und wie es funktioniert:

Weiterführende Links:

Frederic Brodbeck: Cinemetrics

Der Freitagnachmittaglink: Komplette Kinofilme in nur einem Bild

Relaunch-Analyse: Die FAZ im Web sieht jetzt so aus wie Zeit Online – anno 2001

14. November 2011

Großes Zeitungslogo, drei Spalten, sehr viel Text – seit dem 3. Oktober präsentiert sich FAZ.net in einer Print-Optik. Viel Anlass für Applaus gibt der neue Auftritt nicht. mehr

Papierdesign fürs Cover: Die Titelseite, die zum Spielen und Begreifen einlädt

12. November 2011

Papier ist ein faszinierender Stoff. Die Redaktion des Grafikdesign-Magazins Novum erschafft daraus eindrucksvolle Kunststücke für die eigene Titelseite.

Für die November-Ausgabe beispielsweise haben sich die Grafikdesign-Spezialisten ein Cover einfallen lassen, aus dem geometrische Figuren geformt werden können und das so zum Spielen und Begreifen einlädt:

Auch wenn es manchmal in Vergessenheit gerät, solides Handwerk ist für jede Arbeit unerläßlich. (…) Daß solides Druck- und Veredelungshandwerk zu großartigen Resultaten führen kann, zeigt unser verformbares Cover. In 48.000 Druckdurchgängen und mit 140 Stanzschnitten pro Heft versehen, entstanden sechs verschiedenfarbige Coverversionen ohne erneute Plattenbelichtung.

Wie es entstanden ist, zeigt das Video:

Weiterführende Links:

Grafikmagazin Novum: Beispiel-Sammlung veredelter Titelseiten

S. 3 v. 712345



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