Texten für Social Media: 25 verschiedene Schreibstile fürs eigene Bloggen

5. November 2011

Diese Präsentation hat zwar schon ein paar Jährchen auf dem Buckel, liefert aber trotzdem eine ganze Palette nach wie vor aktueller Ideen für den Einstieg ins eigene Bloggen. Ob das dann im Einzelfall jeweils wirklich ein “Stil” ist, verstanden als erkennbare Einheit in den schriftlichen Ausdrucksformen, steht auf einem anderen Blatt.

Folgt ihm: Greg Burney malt jedem neuen Twitter-Follower ein persönliches Profilbild

4. November 2011

Und so sieht meins aus:

Seine etwas wahnwitzige Aktion läuft noch bis zum 14. November. Dies ist der Link zu seinem Profil.

Momentan hat er 2234 Follower (Stand 04.11.2011, 20.30 Uhr), ich hatte die Neu-Follower-Nummer 155. Ich glaub, am Ende der Aktion wird ihm die Hand glühen…

- Update (04.11.11, 23.45 Uhr) -

Greg Burney hat just mitgeteilt, dass ihn seine Twitter-Aktion mittlerweile völlig überrollt und er die Zahl der Zeichnungen auf 3000 limitiert. Allein heute habe er innerhalb von 12 Stunden über 2000 neue Follower gewonnen, mit dem Zeichnen komme er deshalb einfach nicht mehr nach. Das nennt sich dann wohl Fluch der guten Idee. In diesen Minuten steht sein Follower-Zähler auf 2920. Dann also nochmal schnell rüber ;-)

So oder so – die Sache scheint ihm Spass gemacht zu haben:


Zum Vergrößern bitte aufs Bild klicken.

Weiterführende Links:

Greg Burney kapituliert

Grandiose Idee aus Kanada: Redakteure arbeiten öffentlich im Nachrichten-Café

4. November 2011


Hab gerade diese Meldung aufgeschnappt – finde die Idee einfach grandios:

Canadian newspaper the Winnipeg Free Press has opened a café in the city centre, offering a place to meet, eat and drink, and attend events. The branded News Café hopes to be a social hub, and editors, writers and columnists from the newspaper work there on rotation, giving people the chance to meet them and talk about what’s going on in the community. The menu is designed by local restaurateur Domenic Amatuzio and features locally-sourced, organic dishes. The café will be hosting a variety of events like town meetings, mini-concerts and book readings.

The Winnipeg Free Press claims that it’s social media presence has improved and there have been lots of visitors to the café. Using the location as a workspace for the newspaper’s staff gives them the chance to have a direct dialogue with the public and increase community engagement.

Hoffentlich schmeckt auch der Kaffee!

Und das sagen die Winnipegs dazu (Storify).

(via PSFK: http://www.psfk.com und Knight Digital Media Center)

publiziert in Medienmarkt | View Comments

Der Freitagnachmittaglink: Das zuckersüße Kaubonbon-bebilderte Singmädchenvideo

4. November 2011

288.000 Kaubonbons, fast 2 Jahre Produktionszeit und gut 3 Minuten Videoclip als Ergebnis. Das ist wahre Hingabe: Für dieses Musikvideo wurden die Hintergrundbilder mit handverlegten (!) Kaubonbons gemalt.

This music video for the song “In Your Arms” by Kina Grannis is a stop-motion animation done with a background composed of jelly beans. It’s a crazy project that required 22 months, 1,357 hours, 30 people, and 288,000 jelly beans. They could have used CGI, of course, but each frame was carefully created by hand and photographed with a still camera. It’s even more mind-blowing given this fact: none of it was done with a green screen.

Und so wurde es hergestellt:

Ein süßes Wochenende wünscht
Ihnen

Stefan Heijnk

Six Word Stories: Kurze Schreibübung im Kurzschreiben für Social-Media-Schreiber

4. November 2011


Um Ernest Hemingway rankt sich so manche Legende. Eine davon geht so: Schriftsteller-Kollegen wetteten mit Hemingway, dass er es nicht schaffe, eine Geschichte in nur sechs Worten zu erzählen. Hemingway soll auf die Wette eingegangen sein, schrieb und gewann. Mit dieser Kürzest-Geschichte:

For sale: baby shoes, never used.

Zwar gehört die Wett-Geschichte höchstwahrscheinlich ins Reich der Fabeln, trotzdem liefert sie die Format-Schablone für den abgeschlossenen Tweet-Roman – und für eine Übung im Kurzschreiben. Zum Beispiel für alle, die ins Schreiben für Social Media einsteigen wollen. Denn dort ist Kürze absolute Pflicht.

Also: Versuchen Sie es am besten gleich selbst. Meine Sechs-Wörter-Geschichte für heute ist diese:

Anfangs keine Idee. Pause. Plötzlich: Wow!

Ok, ist vielleicht ein bisschen arg naheliegend. Aber wie wär’s mit diesem Krimi:

Ihr Ehering. Ins Handschuhfach. Er lächelt.

Übrigens
Deutsche Wörter sind durchschnittlich länger als englische Wörter – das zumindest will der Journalist Markus Baum herausgefunden haben:

(…) die durchschnittliche Silbenzahl pro Wort beträgt im Englischen 1,406; im Deutschen sind es 1,635 Silben. Im Englischen sind sieben von zehn Wörtern (71,5%) „einsilbig”, nur jedes zehnte Wort ist drei oder noch mehr Silben lang. Im Deutschen dagegen sind nur etwas mehr als die Hälfte aller Wörter „einsilbig”. Fast die Hälfte aller Wörter ist zwei oder mehr Silben lang.

Ein inhaltsgleicher Text – z.B. das Vaterunser – enthält im Englischen ca. 10% weniger Zeichen als im Deutschen. Das würde nicht sonderlich auffallen – aber dazu kommt, daß im Englischen wesentlich weniger Silben gesprochen als geschrieben werden. Im Deutschen dagegen sprechen wir normalerweise, wie wir schreiben. Folge: Englisch ist unschlagbar knapp. Einer der wichtigsten Sätze im Universum hat im Englischen nur drei gesprochene Silben: „I love you”. Im Deutschen sind es vier, und die zudem noch mit einer ungünstig verteilten Betonung: „Ich liebe dich”. Man kann also im Englischen denselben Sachverhalt kürzer ausdrücken.

Im Deutschen dürfte für einen abgeschlossenen Twitter-Roman also durchaus auch ein zusätzliches Wort spendiert werden.

Und wenn Sie Lust haben: Freue mich über Ihre schnelle Sechs-Wörter-Geschichte als Kommentar!

Weiterführende Links:

New York Times: What’s your six word love story?
Sixwordstories.net
twitter.com/#!/sixwordstories
Smithmag.net
Mashable: 10 Most Extraordinary Twitter-Updates

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